Posaunenchor

Aktuelles vom Posaunenchor

2016 plant der Posaunenchor vom 30.09. bis 03.10. eine Bläserfreizeit in der Jugendherberge Bad Homburg.

Kleines Archiv des Posaunenchors

... und jedes Jahr am Volkstrauertag gibt es nach den Einsätzen Dippekuchen
... und jedes Jahr am 24.12.
Kurrendeblasen in Dausenau
... und jedes Jahr zwischen den Jahren geht es zum Kränze ausspielen
... und jedes Jahr zur ersten Chorprobe gibt es Feuerzangenbowle mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr

17.12.2017 Adventssingen in Dausenau
08.12.2017 Mitwirkung beim Adventsmarkt in Dausenau
01.10.2017 Nach(t)klanggottesdienst in Dausenau
16.10.2016 Gottesdienst beim Apfelprobiertag Hof Lahnau
30.09.2016 Bläserfreizeit in Bad Homburg
11.12.2015 Adventsmusik, St. Kastorkirche
04.10.2015 Festgottesdienst zum 50jährigen Bestehen, anschließend Empfang im Ev. Gemeindehaus
03.10.2015 Konzert in der St. Kastorkirche gemeinsam mit BiHuN (Bläserensemble der EKHN)
03.10.2015 Kleiner Posaunentag im Ev. Gemeindehaus
03.06.2015 Ev. Kirchentag in Stuttgart
02.10.2014 Bläserfreizeit in Homburg/Saar
01.05.2013 Ev. Kirchentag in Hamburg
30.09.2011 Bläserfreizeit in Dreisbach (Saarschleife)
18.09.2011 Posauenchor auf der Bundesgartenschau in Koblenz
01.06.2011 Ev. Kirchentag in Dresden
20.05.2010 Geistl. Abendmusik in Dausenau
29.05.2010 Geislt. Abendmusik in Nastätten
12.05.2010 Ök. Kirchentag in München
25.05.2009 Ev. Kirchentag in Bremen
30.05.2008 Deutscher Posaunentag in Leipzig
02.10.2008
Bläserfreizeit in Prüm (Eifel)
06.06.2007
Ev. Kirchentag in Köln
11.11.2006
Posaunentag in Mainz
29.09.2006
Bläserfreizeit in Oberbernhards (Rhön)
25.05.2005
Ev. Kirchentag in Hannover
28.10.2004
Bläserfreizeit in Neustadt / Weinstraße (Pfalz)
15.12.2004
Posaunenchor spendet für Hömberger Kirchenfenster
09.05.2003
Konzert
28.05.2003
Ök. Kirchentag in Berlin
01.12.2002
Jubiläumskonzert in Lahnstein
05.05.2000
Posaunenchor spielt zum 35. Geburtstag für die neue Orgel
13.06.2001
Ev. Kirchentag in Frankfurt
03.10.2001
Bläserfreizeit in Idar-Oberstein (Hunsrück)
09.10.1999
Bläserfreizeit in Mauloff (Taunus)
02.10.1997
Bläserfreizeit in Westerburg (Westerwald)
30.09.1994
Bläserfreizeit in Diemerstein (Taunus)
06.06.1992
Bläserfreizeit in Vietmannsdorf (Brandenburg)
07.06.1989 Ev. Kirchentag in Berlin


19.06.1966 Erster Auftritt des Posaunenchors
22.04.1965 Erstes Treffen Interessierter

 


 

Die Geschichte des Posaunenchors

 

Während einer Übungsstunde des Kirchenchores im Frühjahr 1965 regte der damalige Chorleiter des Evangelischen Kirchenchores Willi Peter Brunner aus Braubach die Gründung eines Posaunenchores in Dausenau an. Die Idee wurde mit Beifall aufgenommen, denn die Chormitglieder versprachen sich davon eine Unterstützung des Chorgesanges. Am 22. April 1965 trafen sich die ersten Interessierten zur Bildung eines Posaunenchores. Doch zuerst mussten einige Voraussetzungen geschaffen werden. Pfarrer Werner Wisseler rührte mit einigen Gemeindegliedern die Werbetrommel zur Beschaffung 

  der notwendigen Instrumente, die zunächst als Leihgabe erworben werden konnten. Die offizielle Bekanntgabe des Probebeginns brachte ein unerwartet positives Echo: eine große Anzahl junger Leute zeigte sich an einer Bläserausbildung interessiert. Als "Gründungsmitglieder" sind zu nennen: Kurt Bruchhäuser, Alfred Fürbeth, Bernd Mäurer, Lothar Terwesten und Eberhard Wisseler. Willi Peter Brunner, der schon einige Zeit den Braubacher Posaunenchor leitete, vermittelte die ersten Grundbegriffe des Blasens. Die Lernfortschritte waren in den ersten Monaten jedoch    sehr klein, und so war es nicht verwunderlich, dass der Kreis der Jungbläser immer kleiner wurde. Im Laufe der weiteren Ausbildung entwickelte sich der Chor so weit, dass er an der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken konnte. Dies gab dann wieder Ansporn und Auftrieb zur weiteren intensiven Probearbeit. Am 19.6.1966 trat der Posaunenchor zum erstenmal in der Öffentlichkeit auf. Nützlich für die weitere Entwicklung des Posaunenchores war die Zusammenarbeit mit den Braubacher Bläsern, mit denen auch öfter für gemeinsame Auftritte geübt wurde.

Im Jahre 1973 fand ein Chorleiterwechsel statt. Die Übungsstunden leitete von da an Alwin Herbrechtsmeier aus Nastätten. Damit entwickelte sich auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Posaunenchor aus Schweighausen, den Herr Herbrechtsmeier ebenfalls dirigierte. Dieses gemeinsame Wirken half zugleich über manchen personellen Engpass hinweg.  

  1986 legte Herr Herbrechtsmeier nach 13jähriger erfolgreicher Tätigkeit den Taktstock nieder, der langjährige Bläser Ewald Fischbach konnte nach Ablegen der Chorleiterprüfung die musikalische Leitung des Posaunenchores übernehmen. Herr Herbrechtsmeier blieb noch eine Zeit lang dem Posaunenchor als Bläser treu.

Die wichtigste Aufgabe des Posaunenchores ist die Mitwirkung im Gottesdienst, auch in Verbindung mit dem Kirchenchor. Aber auch bei anderen Anlässen tritt der Posaunenchor auf, z.B. beim traditionellen "Kurrende-Blasen" am Heiligen Abend, bei den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Dausenau und  Hömberg sowie bei Waldgottesdiensten in Zimmerschied und Frücht. Auf Wunsch bringt der Chor auch bei runden Jubiläen ein Ständchen.   Von Zeit zu Zeit blickte der Posaunenchor auch mal über den Tellerrand und rüstete sich für auswärtige Bläsereinsätze. So nahm der Posaunenchor 1987 eine Einladung der ev. Kirchengemeinde nach Berlin-Wedding an. Ein Jahr später stattete der Kirchenchor zusammen mit dem Posaunenchor dem bekannten slowenischen Chor "Glasbena Matica" in Ljubljana einen Besuch ab. Ferner nahm er aktiv an Bezirks- und Landesposaunentagen wie auch an Deutschen Kirchentagen teil. Ein großartiges Erlebnis war die Fahrt nach Berlin zum Deutschen Kirchentag 1989.   Im Jahre 1990 feierte der Posaunenchor sein 25jähriges Bestehen. Bei der Festveranstaltung traten die Posaunenchöre aus Bad Ems/Neuhäusel, Braubach und Schweighausen sowie die Chorgemeinschaft Hömberg/Zimmerschied auf. Auch alle Dausenauer Chöre und der Spielmannszug wirkten mit. Der slowenische Chor "Glasbena Matica" aus Ljubljana war zur Jubiläumsfeier eigens nach Dausenau gekommen.

Anlässlich dieser Veranstaltung konnte Bezirksobmann Jürgen Müller die Chormitglieder Kurt Bruchhäuser, Berthold Hagner und Lothar Terwesten mit der goldenen Ehrennadel und Heidi Jung, Reinhold Bars, Ewald Fischbach und Gerd Jung mit der silbernen Ehrennadel auszeichnen.

Im Jahre 1991 reisten der Kirchen- und der Posaunenchor zum 100jährigen Bestehen des Chores "Glasbena Matica" nach Ljubljana. Der Posaunenchor nahm aktiv am Festkonzert teil und konnte so musikalisch seine Glückwünsche und Grüße überbringen. Das gesamte Konzert wurde für das slowenische Fernsehen aufgezeichnet.

 
Im Frühsommer 1992 fand nach langer Pause wieder eine Bläserfreizeit statt. Es ging nach Vietmannsdorf in Brandenburg. Heidi und Gerd Jung fuhren schon mit ihrem Wohnmobil (vollbeladen mit den Musikinstrumenten der nachfolgenden Bläser und Bläserinnen) einige Tage früher los und stellten die ersten Kontakte mit dem Pfarrerehepaar her. Es wurde vereinbart, das wir uns selbst verpflegten. Dies wurde ein voller Erfolg: alle halfen mit und manch ein Bläser entdeckte, dass an ihm ein Küchenmeister verloren gegangen ist. Gemeinsam mit dem "kleinen" Posaunenchor aus Vietmannsdorf wurde geprobt,  um den sonntäglichen Gottesdienst mitzugestalten. Exkursionen in die nähere Umgebung rundete das Programm ab.
  Im Herbst 1994 war die Pfalz das Ziel der Bläserfreizeit; genauer gesagt nach Diemerstein. Über 30 Personen, davon 16 aktive Bläser, nahmen daran teil. Wieder waren in erster Linie Proben angesagt, aber das Vergnügen kam nicht zu kurz. Mit Wanderungen, Besichtigungen und Spielen für Jung und Alt hatten wir ein kurzweiliges Programm. Selbstverständlich gestalteten wir auch wieder einen Gottesdienst mit: in der ev. Kirche in Frankenstein.


Langsam kommt ein Turnus in die Bläserfreizeiten, denn wir hatten uns vorgenommen so alle zwei Jahre eine Freizeit zu veranstalten. So ging es  im Herbst 1997 in die engere Heimat in den Westerwald nach Westerburg. Wir konnten hier ein ganzes Schullandheim für uns belegen. Unser Schwerpunkt lag dieses Mal bei Atemtechnik, Intonation, Rhythmus und Instrumentenpflege. Selbstverständlich wurde auch der Westerwald in näheren Augenschein genommen. So wanderten wir durch die Holzbachschlucht bei Gemünden und lernten einiges im Basaltpark bei Marienberg. Die Mitwirkung im Gottesdienst mit anschließender Führung in der frisch renovierten ev. Kirche in Gemünden rundete die Freizeit ab.
 
1998 war ein sehr einsatzreiches Jahr für den Posaunenchor; Dausenau feierte "650 Jahre Stadtrechtsverleihung".

An verschiedenen Aktivitäten hat der Posaunenchor tatkräftig mitgewirkt:

  • Veranstaltung eines eigenen
    Konzerts am 09. Mai
  • Mitwirkung beim Pfingstgottesdienst
  • musikalische Mitwirkung bei der Open Air Theater-Aufführung
    "Die Lahnrevue"
    am 10. und 12. September
  • Stand mit Waffeln und heißen Kirschen
    am "Historischen Markt" 
    am 11. und 12. September

 

 

Der Posaunenchor in mittelalterlicher Kleidung v.l.n.r.:
Heidi Jung, Nadine Linkenbach, Stefan Fischbach,
Ewald Fischbach (+), Achim Bruchhäuser, Ute Schäfer,
Jochen Müller, Gerrit Schwabach, Kurt Bruchhäuser, 
Ingrid Adler (+), Reinhold Bars (+).
Bedingt durch die vielen Aktivitäten war es nicht möglich, alle Posaunenchormitglieder zu einem Fototermin zu versammeln.


Anlässlich des Weihnachtskonzerts aller musizierenden Vereine in der St. Kastorkirche im Dezember 1998 wurden durch den Bezirksobmann Jürgen Müller folgende Personen mit der silbernen Ehrennadel für mehr als 10jährige Mitgliedschaft im Chor ausgezeichnet: Achim Bruchhäuser, Dirk Schäfer, Dorothea Schäfer, Ute Schäfer, Stefan Fischbach  und Gerrit Schwabach. Die goldene Ehrennadel für mehr als 25jährige Mitgliedschaft im Posaunenchor erhielten Ewald Fischbach und Jochen Müller.

Ein weiterer erwähnenswerter Eckpunkt ist ein erneuter Dirigentenwechsel. Mit Wirkung zum 30. Juni 1999 legte unser langjähriges Posaunenchormitglied Ewald Fischbach die Chorleitertätigkeit aus Alters- und Gesundheitsgründen in jüngere Hände. Ewald Fischbach hatte dieses Amt dreizehn Jahre inne und hat neben seiner Chorleitertätigkeit auch vielen Bläserinnen und Bläsern die ersten Töne beigebracht. Besonders erwähnenswert ist, dass er für einen nahtlosen Übergang der Chorleitertätigkeit gesorgt hat und wir in unserem Chormitglied Jochen Müller einen würdigen Nachfolger gefunden haben.

Die Bläserfreizeit im Herbst 1999 zum Ev. Familienferiendorf nach Mauloff im Taunus war eine besondere Freizeit. Wir hatten den befreundeten Posaunenchor aus Spachbrücken eingeladen! Dies war für uns alle eine Bereicherung. Vor allem der "Swing-Rhythmus", den der Chorleiter aus Spachbrücken Willi Falter mit uns einübte, hatte es uns angetan. Durch Wanderungen bei kaltem aber sonnigem Herbstwetter tankten wir neue Energie für die täglichen, mehrstündigen Proben. Zum Abschluss besichtigten wir noch die Erdfunkstelle in Usingen und die Lubentiuskirche in Dietkirchen an der Lahn.

Am 05.05.2000 feierte der Posaunenchor seinen 35. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums lud der Posaunenchor zu einer Geistlichen Abendmusik in die St. Kastor-Kirche zu Gunsten des Orgelfonds ein. Die Veranstaltung war gut besucht und so kamen bei der Kollekte 1.296,00 DM zusammen. Auf diesen Erfolg sind wir alle ein wenig stolz.   Vom 29.09.2000 bis 03.10.2000 reisten der Kirchen- und der Posaunenchor zu einem Gegenbesuch nach Ljubljana in Slowenien zum Chor "Glasbena Matica". Herzlich wurden wir in einer kleinen Kapelle mit Chorgesang empfangen. Wir waren alle überrascht und sehr gerührt. Es war ein freudigen Wiedersehen mit alten "Bekannten" und auch neuen Gesichtern . Die Gastgeber hatten ein reichhaltiges Programm für uns zusammengestellt.   Kirchentag in Frankfurt vom 13.06. bis 17.06.2001: Voller Begeisterung fuhren Mitglieder des Posaunenchors und viele freiwillige Helfer aus Dausenau nach Frankfurt, um am Abend der Begegnung zum Auftakt des 29. Ev. Kirchentages für Dausenau zu werben. Der Posaunenchor spielte auf einer der vielen Bühnen nach dem Eröffnungsgottesdienst in der Innenstadt von Frankfurt und brachte den Kirchentagsbesuchern festliche Bläsermusik zu Gehör. Auch an den folgenden Tagen waren die Bläser des Posaunenchors in der Innenstadt und auf dem Messegelände im Einsatz. Das Blasen zusammen mit mehreren Tausend Bläsern beim Abschlussgottesdienst im Frankfurter Waldstadion war für die Mitglieder des Posaunenchors Dausenau der musikalische Höhepunkt des 29. Ev. Kirchentages.

Idar-Oberstein, die Edelsteinstadt, war im Hebst 2002 Ziel der Bläserfreizeit. Hier bezogen wir vom 03. bis 07. Oktober Quartier in der Jugendherberge. Es erwartete uns hier eine hotelähnliche Unterkunft: Zweibettzimmer mit Dusche und WC, Frühstücks- und Mittagsbüfett und abends wurde am Tisch serviert.  Volles Programm wurde geboten: Besichtigung der Felsenkirche, das Wahrzeichen der Stadt, einer Edelsteinschleiferei, einer Weiherschleife, eines Schiefer- und Kupferbergwerks, Wanderung zur Keltensiedlung und Ruine Schmidtburg und Besuch des Hunsrückdoms in Ravengiersburg. Der besondere Höhepunkt bildete das Selbstschürfen nach Edelsteinen in den Edelsteinminen des Steinkaulenbergs.

Jens

10. Mai 2003: Anlässlich unseres traditionellen Frühjahrskonzerts wurden zwei Mitglieder geehrt. Herr Hans-Dieter Milkowski, Vorsitzender des Bezirks Süd-Nassau des Posaunenwerks der EKHN, ehrte Jens Hachenthal für 10jährige Zugehörigkeit zum Posaunenchor mit der silbernen Bläsernadel. Bereits 25 Jahre hält Pfarrer Stefan Fischbach dem Dausenauer Posaunenchor die Treue, obwohl er sich auch in seinen Pfarrgemeinden musikalisch engagiert. Ihm wurde die Bläsernadel in Gold überreicht.

Stefan

Erster Ökumenischer Kirchentag vom 28.05. bis 10.06.2003 in Berlin
Mit einem Sonderzug ging es über nacht nach Berlin. So konnten wir schon am frühen Mittwochmorgen in der Luise-Henriette-Schule Quartier beziehen. Bei strahlendem Wetter wurde der Erste Ökumenische Kirchentag mit einem Gottesdiensten am Brandenburger Tor eröffnet. "Unter den Linden" fand anschließend der "Abend der Begegnung" statt.

Erstbesteigung der gläsernen Kuppel des Reichstags

  Nach einem kurzen Telefongespräch mit dem Abgeordneten Herrn Josef Winkler aus Bad Ems, eröffnete er uns die Möglichkeit, den Reichstag zu besichtigen. Ausführlich erläuterte er uns die Komplexität des "Regierungsviertels" mit seinen vielen verschiednen Gebäuden und den unterirdischen Verbindungen. Im Reichstag führte uns Herr Winkler durch die einzelnen Fraktionsräume, zeigte und erklärte uns den Plenarsaal sowie die schlicht eingerichtete Andachtskapelle. Der Höhepunkt bildete natürlich die "Besteigung" der gläsernen Kuppel des Reichstagsgebäudes.

Der Kirchentag bedeutet für unseren Posaunenchor Mitarbeit zur Freude Anderer. So standen am Donnerstag und Freitag Platzkonzerte in Kreuzberg, Wedding und Spandau an. Am Samstagmorgen hatten wir endlich Gelegenheit, den Kirchentag nach eigenen Vorstellungen zu erleben. Am Samstagnachmittag  gaben anlässlich "100 Jahre Hofmusik in Sanssouci" ca. 2.500 Bläserinnen und Bläser ein Konzert vor der historischen Kulisse des Neuen Palais in Potsdam. Dies war für Zuhörer und Bläser ein unvergessliches Erlebnis.

  Glücklich und um ein wunderbares Erlebnis reicher, erreichten wir gegen 23:00 Uhr Koblenz, wo wir schon mit der Dausenauer Fahne von Freunden und Bekannten erwartet wurden.
Beim Abschlussgottesdienst am Sonntag wirkten über 4000 Bläserinnen und Bläser mit. Der "Klangteppich" wird für einige aus unserem Chor immer mit dem ökumenischen Kirchentag in Berlin verbunden bleiben.
  ein "Hoch" auf den Kirchentag

Die Bläserfreizeit 2004 verbrachten wir vom 29. Oktober bis 01. November in Neustadt/Weinstraße; natürlich wieder in einer Jugendherberge. Viele Stunden wurden wieder für Notenkunde, Atemtechnik und Proben angesetzt. Auch die "Freizeit" kam nicht zu kurz:

 
  • Altstadtführung durch Neustadt
  • Wanderung rund um den Kalmit zum Felsenmeer
  • Besuch des Hambacher Schlosses mit anschließender Weinprobe
  • Mitwirkung in einem Gottesdienst in Neustadt-Haardt
  • Stadtführung durch Oppenheim mit unserem ehemaligen Pfarrer Jörg Brauer
 

"Der Hall der Posaunen soll mit Musik und Freude auf das Wort Gottes aufmerksam machen."

Mit diesem Leitsatz begrüßte der Vorsitzende Gerd Jung die rund 120 Gäste, die der Einladung des Posaunenchors Dausenau zu dessen Konzert anlässlich des 40-jährigen Bestehens gefolgt waren. Zahlreiche Gäste und befreundete Posaunenchöre aus Braubach, Lahnstein, Nassau und Spachbrücken gaben der Bläsergemeinschaft am 24. April 2005 zum Geburtstagskonzert die Ehre. Chorleiter Jochen Müller führte durch ein abwechslungsreiches Programm.    So erklangen Werke von Künstlern des Barocks wie Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel, oder "Denn er hat seinen Engeln..." des Romantikers Felix Mendelssohn Bartholdy, aber auch populärere Stücke. Zu diesen zählten Louis Armstrongs Song "What a wonderful world" oder "I am sailing" von Rod Stewart, welche die Sopranistin Anna Roscher vortrug.
Selten bekommt man noch Instrumente wie die Renaissance-Laute oder ein Spinett zu Gehör, in der St. Kastorkirche war dies jedoch der Fall. Klaus Theis und Dorothee Kappesser spielten auf diesen, begleitet von Hermann Spitzmüllers Gambenspiel, Werke von Diego Ortiz und Johann Schenk.
  Die 40-jährige Betätigung im Posaunenchor Dausenau und in anderen Vereinen, für die Berthold Hagener vom evangelischen Landesposaunenwerk ausgezeichnet wurde, war für diesen sicherlich eine besondere Überraschung.
Neben ihm wurden Heidi und Gerd Jung, Ewald Fischbach, Kurt Bruchhäuser (Gründungsmitglied) sowie der Chor selbst geehrt.

Evangelischer Kirchentag vom
25.05. bis 29.05.2005 in Hannover.

Mit einem Eilzug von Nassau und einem Sonderzug ab Gießen ging es nach Hannover. Nur Achim fehlte noch, er hatte verschlafen. Er kam später nach. In Hannover bezogen wir Quartier in der "Integrierten Gesamtschule Roderbruch".

 

Bei strahlendem Wetter wurde Kirchentag mit einem Gottesdiensten eröffnet. Anschließend ließen wir und durch den "Abend der Begegnung" schieben..

 

Der Kirchentag bedeutet für unseren Posaunenchor Mitarbeit zur Freude Anderer. So standen auch schon unsere Termine an: Platzkonzerte in verschiedenen Kirchengemeinden und verschiedene Proben einzelner Stimmen für den Abschlussgottesdienst. Zusammen mit Bläsern des Posaunenchors Nassau erfreuten wir zahlreiche Zuhörer.

Jeder von uns ging während der freien Zeit seine eigenen Wege,
aber zum Treffen verabredeten wir uns immer an Stand er EPiD.


Am letzten Tag des Kirchentags fuhren wir mit allem Gepäck und den Instrumenten zum Bahnhof zur Gepäckaufbewahrung und anschließend zum letzten musikalische Einsatz in Hannover, dem Abschlussgottesdienst. Es wirkten über 6000 Bläserinnen und Bläser mit. Ein einmaliges Erlebnis.

Zum 25. Mal traf sich der Chor am 13. November 2005 zum "Dibbekuche-Essen" bei Jung's im  Partykeller. Und bei spätherbstlichem Bilderbuchwetter konnte dieses
 "silberne" Jubiläum auch auf der Terrasse gefeiert werden.

  Eine lieb gewordene Tradition, zu dem auch der frühere Chorleiter, Alwin Herbrechtsmeier, gerne kam. Und auch er bestätigt: "Ich habe schon viele Posaunenchöre erlebt, aber die Dausenauer können am besten feiern, und die Gemeinschaft wird hier besonders hoch gehalten."
Dibbekuchen-Essen - das gibt es nun seit 25 Jahren traditionell am Volkstrauertag, nachdem der Posaunenchor auf drei Friedhöfen die Gedenkfeiern musikalisch mitgestaltet hat. Eine willkommene Stärkung nach einigen herbstlich-kalten Stunden bei Wind und Wetter. Ein Schnaps zum innerlichen Wärmen ist natürlich auch dabei.
Dibbekuchen - eine regionale Spezialität mit dem großen organisatorischen Vorteil, dass man den vorbereiteten Bräter vor dem ersten Auftritt auf dem Dausenauer Friedhof in den Backofen schieben und nach dem letzten Auftritt in Zimmerschied wieder herausholen kann. Und fertig ist eine herzhafte Kartoffelspezialität mit verschiedenen würzigen Zutaten, Speck, Dörrfleisch oder Fleischwurst oder auch als vegetarische Variante. Ein Muss dazu: frisch gekochtes Apfelmus. Zu trinken gibts Bier. Das schmeckt dazu am besten.

Die Vielfalt der Dibbekuchen-Varianten hat Ute Schäfer, langjähriges Mitglied im Posaunenchor, als Rezeptsammlung zusammengestellt.


Die Bläserfreizeit 2006 führte uns vom 29. September bis 03. Oktober 2006 nach Oberbernhards/Rhön ; natürlich wieder in einer Jugendherberge. Viele Stunden wurden wieder für Notenkunde, Atemtechnik und Proben angesetzt. Auch die "Freizeit" kam nicht zu kurz:
  • Wanderung zur Milseburg
  • Grenzlandmusem in Geisa/Rasdorf
  • Mitwirkung in einem Gottesdienst in in der Stadtpfarrkirche zu Fulda
  • Führung durch das Priesterseminar inkl. Konferenzsaal der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda
  • Besichtigung des Doms in Fulda
  • Eisenkunstgussmusem der Fa. Buderus in Hirzenhain

Die Abende verbrachten wir stets gemeinsam in wechselnder Zusammensetzung bei verschieden Unterhaltungsspielen: Skat, Rommé, Canasta, Knobelbecher, Kniffel, Scabble usw. Natürlich fehlte „Jenga“ nicht, die Lieblingsbausteine des Posaunenchors. Manche unterhielten sich auch einfach nur.


"Evangelisch - Laut - Farbenfroh" - unter diesem Motto mischten sich fünf Posaunenchormitglieder am Samstag, dem 11.11.2006, mit mehr als 150 Musiker der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unter die Mainzer Narren auf dem Platz vor dem Staatstheater.

Trotz heftiger Windböen und närrischer "Schutzkleidung" hatten wir einen Riesenspaß, Kirchenmusik einmal ganz anders darzubieten. Mit der Aktion wurde der Posaunentag der Posaunenchöre aus Rheinhessen und Südnassau offiziell eröffnet.

Hoch über den Dächern vor dem Staatstheater erwiderten wir "Fünf" das musikalische Wechselspiel der Schlagzeugband "Drumlet" und der Jazzpolizei, den Blechbläsern des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz.

Weihnachtliches Ambiente rund ums Rathaus

 

Vokalensemble Rhein-Lahn und Posaunenchor
traten gemeinsam in der St. Kastorkirche auf

Am 02. 12.2006 lockte der Adventsmarkt in den Lahnort. Rund um das Alte Rathaus gab es ein stimmungsvolles Programm für große und kleine Gäste. Nach der Eröffnung durch Ortsbürgermeister Jürgen Linkenbach erfreuten die Kinder des Waldwichtel-Kindergartens, des Spielmannszugs und des Posaunenchors mit vorweihnachtliche Klängen die zahlreichen Besucher des Marktes.   Am 03.12.2006 gab zum ersten Mal das Vokalensemble Rhein-Lahn mit dem Posaunenchor Dausenau ein gemeinsames Weihnachtskonzert.
Neben Gospels und traditionellen Weihnachtsliedern sang das Vokalensemble unter anderem die Motetten "Dixit Maria" von Hans-Leo Hassler und "Quem pastores laudavere" von Carl Loewe. Solist Hermann Minor (Bariton) bot - begleitet von Orgel und Trompetensolo - "Oh Jesulein süß" dar.
Der Posaunenchor Dausenau spielte unter anderem bekannte Stücke wie "Tochter Zion" oder "Natus est Emmanuel" von Michael Praetorius.

Evangelischer Kirchentag vom 06. bis 10.06.2007 in Köln.
Am 6. Juni fuhren insgesamt 14 Mitglieder des Posaunenchors und Gäste dieses Mal wegen der Nähe zum Veranstaltungsort mit eigenen Pkw's nach Köln. Auch "Neuzugänge" zum Kirchentag waren dabei, zuerst ein wenig skeptisch, aber dann hatten sie sich schnell an die "Gewohnheiten" bei Kirchentagen gewöhnt. Der Kirchentag bedeutete für unseren Posaunenchor Mitarbeit zur Freude Anderer. So standen auch schon unsere Termine an: Platzkonzerte in verschiedenen Vororten/Kirchengemeinden in Köln und verschiedene Proben einzelner Stimmen für den Abschlussgottesdienst., Ein besonderes Ereignis war für uns der Auftritt mit den "Bläck Föös". Lange vor Beginn des "Events" reihten wir uns ein und kamen so in die erste Reihe. Zig-Tausende waren auf dem Domvorplatz versammelt, um sich dieses einmalige Konzert anzuhören. Am letzten Tag des Kirchentags marschierte alles zu den "Poller Wiesen" zum Abschlussgottesdienst. Es wirkten über 5000 Bläserinnen und Bläser mit. Wieder ein einmaliges Erlebnis

 

 


 Hier ist noch viel Arbeit auf der Baustelle
 

 

Evangelische Kirchengemeinde Dausenau | ev.kirchengemeinde.dausenau@ekhn-net.de 02603/6256